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Aufgaben des Notfall-Krisen-Teams
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Vorstellung des NKT im Januar 1997
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Hilfe für Menschen in einer akuten psychischen Notlage - das ist das Anliegen
des Notfall-Krisen-Teams. Den medizinisch-psychologischen Notdienst mit Sitz
in Bühl/Baden gibt es seit Jahresbeginn 1997, im Jahr 2001 wurde er von der
Landesregierung Baden-Württembergs ausgezeichnet. In
Baden-Württemberg leistete das Notfall-Krisen-Team ein Stück Pionierarbeit,
denn die neue Hilfsorganisation war die erste ihrer Art im Land.
Kriseninterventionsdienste - so die Fachbezeichnung - sind zur Zeit bundesweit
im Entstehen; auf unterschiedlichste Weise organisiert, aber immer aus dem
gleichen Motiv:
Nicht nur Notfall-Patienten oder Unfall-Opfer brauchen Hilfe.
Ob Feuer, Unfall, Verbrechen oder medizinischer Notfall: Wenn Menschen -
oftmals die Angehörigen der Patienten - mit diesen Unglücksfällen konfrontiert
werden, können sie selbst innerhalb von Minuten in eine akute Krisensituation
geraten. Hier leisten die Helfer des Notfall-Krisen-Teams sofortige
qualifizierte Hilfe von außen, bringen in Ergänzung zum Rettungsdienst
"Erste Hilfe für die Seele", bis weitergehende Betreuung greifen kann - auch
um eventuelle psychische Spätschäden zu vermeiden.
Ins Leben gerufen wurde der Verein von engagierten Rettungsdienst-Mitarbeitern
aus der Region, die weitergehende Hilfe leisten wollten, als dies bei ihrer
täglichen Arbeit möglich war.

Immer häufiger wird das NKT von der Rettungsleitstelle Bühl gerufen.
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Das Notfall-Krisen-Team hat zur Zeit rund 120 Mitglieder (davon 48 aktive,
unter ihnen sind Rettungsdienstler, Psychologen, Pfarrer und Krankenschwestern),
ist vom Finanzamt als "mildtätige Körperschaft" anerkannt, ist nicht
konfessionell gebunden und finanziert sich ausschließlich aus Spenden und
Mitgliedsbeiträgen.
Die Organisationsstruktur ist rettungsdienst-ähnlich; seit dem 1. Januar 1997
gibt es eine 24-Stunden-Bereitschaft. Die diensthabende Crew - bestehend aus
ausgebildeten Krisenhelfern (und ergänzt durch Psychologen und Seelsorger) -
wird bei Bedarf von der Rettungsleitstelle Bühl alarmiert und zwar
ausschließlich auf Anforderung von Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei.
Die Helfer fahren als Zweier-Teams direkt an den Notfall-Ort.
Inzwischen gibt es durchschnittlich zwei bis drei Einsätze pro Woche - Tendenz
steigend. Alle Einsätze des Notfall-Krisen-Teams sind
übrigens für die Patienten kostenlos.
Aber nicht nur die Angehörigen von Notfallpatienten benötigen Hilfe: Das
Notfall-Krisen- Team betreut zusätzlich die Helfer der verschiedenen
Hilfsorganisationen, an denen Einsatz-Erlebnisse (Beispiel: ICE-Unglück Eschede,
Flugzeugabsturz Überlingen) ebenfalls nicht spurlos vorübergehen.
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