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2002: Wieder über hundert NKT-Einsätze im letzten Jahr
Die Helfer des Bühler Notfall-Krisen-Teams (NKT) waren im vergangenen Jahr wieder mehr als 100 mal im Einsatz, um Angehörige von Notfallpatienten oder Unfallopfern zu betreuen, 41 mal davon nachts. Wie die Vorsitzende der Bühler Hilfsorganisation, Doris Metzinger, auf der Jahreshauptversammlung mitteilte, gab es genau 106 Alarmierungen. Im Verhältnis zum Vorjahr (113 Einsätze) zeige dies, dass das NKT, fünf Jahre nach der Aufnahme seiner Rufbereitschaft, inzwischen zu jedem sinnvollen Einsatz auch gerufen werde; die Akzeptanz bei den anderen Hilfsorganisationen sei sehr hoch. Metzinger erwartet deshalb in den nächsten Jahren ähnliche Einsatzzahlen. Die Chefin des Kriseninterventionsdienstes gab auch einen Überblick über die Arbeit des vergangenen Jahres, wo mit sechs Fortbildungsveranstaltungen und elf Vorträgen bei anderen Organisationen ein gutes Ziel erreicht worden sei. Höhepunkt war laut Metzinger der "Tag des Blaulichts" im Mai vergangenen Jahres, der vom NKT in großen Teilen mitorganisiert worden war. Bürgermeister Hubert Schnurr bedankte sich hier noch einmal für die gute Zusammenarbeit und sagte dem NKT auch weiterhin die Unterstützung der Stadt zu. Schnurr: „Das NKT ist ja nicht nur Helfer in der Not, sondern auch ein aktives Mitglied unserer Stadt geworden“. Eine wichtige Hilfe in dieser Hinsicht habe man ja bereits über den Raum im neuen Vereinsheim geleistet, der im Herbst bezogen werden könne. Die dafür notwendigen Geld-Mittel - vor allem für Innenausbau und Möblierung - stehen zur Verfügung, wie Kassenführer Bernd Adam mitteilte. Im Hinblick darauf habe man sparsam gewirtschaftet. Trotzdem sei es gelungen, alle Aktiven im letzten Jahr mit neuer Einsatzkleidung auszustatten. Die finanzielle Lage des NKT sei auch deshalb sehr gut, weil alle Helfer ehrenamtlich und ohne jegliche Vergütung arbeiteten. Aber, so Adam: "Im nächsten Jahr sieht unsere Bilanz bestimmt anders aus, weil die geplanten Anschaffungen ein Loch in die Kasse reißen". Er und der gesamte Vorstand wurden einstimmig entlastet, Adam – „ich bin an den Posten gewöhnt“ – wurde außerdem für die nächsten drei Jahre als Kassenführer wiedergewählt. Auch hier war das Abstimmungsergebnis einstimmig - genauso wie bei der Wahl des Vereins-Beirates.
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