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Einsatzbeispiel
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Das NKT hilft, wenn der Notarzt nicht mehr helfen kann.
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Um zu verdeutlichen, wie die Helfer des Notfall-Krisen-Teams arbeiten, wird
im folgenden ein (fiktiver) Einsatz beschrieben, der so oder ähnlich ablaufen
könnte. Berichte von echten Einsätzen finden Sie hier.
23.54 Uhr - Ein Anrufer meldet bei der Feuerwehr einen Wohnhausbrand in der
Bühler Innenstadt. Angeblich sind bereits Menschen aufs Dach geflüchtet und
rufen um Hilfe. Zusätzlich zum Löschzug alarmiert die Feuerwehr-Einsatz-Zentrale
die Bühler Rettungsleitstelle.
23.59 Uhr - Der Löschzug der Bühler Feuerwehr und der Rettungswagen des DRK
erreichen den Brandort. Die Flammen schlagen bereits aus dem Dach des
Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehrleute können nicht verhindern, daß eine Mutter
mit ihrem Baby auf dem Arm in Panik in die Tiefe springt. Sie erleidet
schwerste Verletzungen, ihrem Baby ist auf den ersten Blick nichts passiert.
Der Rettungsdienst fordert den Notarzt, weitere Fahrzeuge, den Einsatzleiter
und das Notfall-Krisen-Team an.

In der Regel sind die NKT-Helfer 20 Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort - auch ohne Blaulicht...
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00.06 Uhr - Die Feuerwehr hat zwei weitere Personen mit der Drehleiter vom
Dach geholt. Das Haus ist vollständig evakuiert, die Feuerwehrleute versuchen
das Feuer in der Dachwohnung auch von innen zu löschen. Sechs evakuierte
Hausbewohner klagen über starke Atemprobleme. Weitere 14 von ihnen sind
unverletzt, aber total schockiert. Unter ihnen ist auch der Mann der vom Dach
gesprungenen Frau, der das in eine Decke gewickelte Baby auf dem Arm hält. Alle
Unverletzten werden zunächst von DRK, Feuerwehr und Polizei betreut.
00.08 Uhr - Das Notfall-Krisen-Team erreicht den Brandort. Die beiden Krisenhelfer
kümmern sich zunächst um den vollkommen verzweifelten Ehemann der verletzten Frau.
00.14 Uhr - Mehrere Krankenwagen bringen Leichterverletzte in die Krankenhäuser.
Der Notarzt versucht weiter das Leben der schwer verletzten Frau zu retten.
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Nach belastenden Einsätzen werden auch Feuerwehrleute vom NKT betreut.
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00.20 Uhr - Der Rettungsdienst-Einsatzleiter hat inzwischen eine improvisierte
Notunterkunft organisiert, wo sich auch zwei weitere nachalarmierte Krisenhelfer
um die Bewohner des Hauses kümmern. Der Familienvater will in der Nähe des
Rettungswagens warten, um zu erfahren, wie es seiner Frau geht. Der Notarzt hat
ihren Kreislauf stabilisiert, die Notaufnahme im Krankenhaus ist informiert. Der
Rettungswagen fährt ab. Die NKT-Helfer überreden den Mann, in die Notunterkunft
mitzukommen.
01.36 Uhr - Die meisten unverletzten Bewohner des Hauses sind bei Freunden,
Verwandten und Nachbarn untergekommen, für einige mußten in der Schnelle
Hotel-Zimmer organisiert werden. Die Helfer des Krisenteams haben auf die
Schwester des Familienvaters gewartet. Sie wird sich um das Baby kümmern, das -
wie eine ärztliche Untersuchung ergibt - tatsächlich vollkommen unverletzt ist.
02.23 Uhr - Ein Anruf aus dem Krankenhaus: Der Zustand der Frau ist weiter
kritisch, aber sie wird aller Voraussicht nach überleben. Der sichtlich
erleichterte Mann fährt mit in die Wohnung seiner Schwester. Der zusätzlich
alarmierte Psychologe des Notfall-Krisen-Teams führt noch ein erstes Gespräch
mit zwei Feuerwehrleuten, die mitansehen mußten, wie die Frau vom Dach sprang.
02.48 Uhr - Alle Helfer des Notfall-Krisen-Teams verlassen die Brandstelle.
Dies war die Beschreibung eines (fiktiven) Einsatzes, der verdeutlichen soll,
wie die Helfer des Notfall-Krisen-Teams arbeiten. Berichte von echten Einsätzen
finden Sie hier.
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